Reifenrechner – Abrollumfang & Tachoabweichung berechnen
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Reifenrechner: Abrollumfang und Tachoabweichung verstehen
Wer seinem Fahrzeug neue Felgen oder eine andere Reifendimension spendieren möchte, muss zwingend den Abrollumfang prüfen. Eine zu große Abweichung führt dazu, dass der Tacho ungenau geht – was im schlimmsten Fall zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen kann. Unser Reifenrechner hilft dir dabei, alte und neue Größen präzise zu vergleichen.
Warum ist der Abrollumfang wichtig?
Der Tacho im Auto misst die Umdrehungen der Räder. Ändert sich der Durchmesser des Reifens, legt das Fahrzeug pro Umdrehung eine andere Strecke zurück. Größerer Reifen: Das Auto fährt real schneller, als der Tacho anzeigt (in Deutschland verboten!). Kleinerer Reifen: Der Tacho zeigt eine höhere Geschwindigkeit an, als du tatsächlich fährst (innerhalb gewisser Grenzen erlaubt).
Rechtliche Grundlagen & Toleranzen (TÜV/Dekra)
In Deutschland gelten beim Reifenwechsel strenge Richtlinien für die Tachoabweichung:
Hinweis: Bei Abweichungen des Abrollumfangs von mehr als 1 % (nach oben) oder 4 % (nach unten) gegenüber der Serienbereifung fordern Prüforganisationen oft ein Tacho-Gutachten.
So liest du die Reifengröße richtig
Am Beispiel 225/45 R17: 225 – Reifenbreite in Millimetern. 45 – Flankenhöhe in Prozent im Verhältnis zur Breite (hier 45 % von 225 mm). R17 – Felgendurchmesser in Zoll (Radialreifen).
Abrollumfang U = π × d | d = Felge (mm) + 2 × Flankenhöhe (mm)
Unser Rechner nutzt diese Werte, um über die Formel den exakten Umfang zu bestimmen.