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Verbrennungsmotor

Was ist ein Motorständer?

Motorständer – oder aber auch Motormontagebock und Motorhalter genannt – sind wie der Name bereits sagt Ständer, die für das Halten eines Motors verwendet werden. Ihr Zweck ist es jegliche Reparaturarbeiten am Motor zu erleichtern. Sie sind Teil der Familie der KFZ-Montageständer.

Wie ist ein Motorständer aufgebaut?

Motorhalter kann man dahin bewegen, wo man sie haben möchte

Üblicherweise besteht der Motorständer aus einem stabilen Gestell aus tragfähigem Stahl, das mit mindestens vier Rädern ausgestattet ist. Es gibt auch Varianten von Motorhalter mit mehr als vier Rädern. Dank den Rädern ist es möglich den Motor dahin zu bewegen, wo man ihn haben möchte und zwar ohne großen Aufwand. Die vier Räder haben nämlich jeweils ein Kugellager, das die Reibung bei den hohen Gewichten minimiert.

Sicherer Stand von Motorständern

Sorgen machen, dass der Motormontagebock mit dem Motor einfach wegrollt braucht man sich trotzdem nicht! Denn Feststellbremsen an jedem Rad sorgen für eine sichere und feste Positionierung des Ständers. Einige Modelle von Motorständern kommen mit Stützen, dank welcher eine zusätzliche Stabilisierungsmöglichkeit für den Motor zur Verfügung steht.

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Wie hält der Motormontagebock den Motor?

Über eine frei einstellbare Greifvorrichtung kann jede Art von Motor vom Motorständer hochgehalten werden – solange dieser das zulässige bzw. angegebene Maximalgewicht nicht überschreitet. Die Greifvorrichtung bildet ein Kreuz, an dessen Armen sich jeweils ein Aufhängungspunkt befindet. Der Abstand der Aufhängungspunkte und der Winkel der Arme lassen sich beliebig einstellen. Hat man den Motor einmal am Motorhalter befestigt, kann man ihn um 360 Grad drehen, was jegliche Reparaturarbeiten am Motor stark vereinfachen. Es gibt auch Motorständer, die noch zusätzlich die Möglichkeit bieten die Höhe des Motors einzustellen. Dies erleichtert das Arbeiten am Motor umso mehr. Allerdings ist das nicht bei allen Motorständern Standard und sollte bei der Wahl eines Motorständers berücksichtigt werden.

Was es sonst noch über den Motorständer zu wissen gibt

Sie sind meist in einer rötlichen Farbe lackiert. Viele Typen von Motorhaltern lassen sich zusammenklappen. Das Zusammenklappen erlaubt ein platzsparendes Lagern des Motorständers, wenn er gerade nicht verwendet wird.

Außerdem gibt es auch einige Modelle, welche die Möglichkeit bieten eine Ölwanne am Gestell des Motormontagebocks anzubringen. Die Ölwanne schützt so den Boden vor der ungewollten Verunreinigung durch auslaufendes Öl und hält den Arbeitsbereich weitestgehend sauber. Die Ölwanne wird entweder mit dem Motorständer mitgeliefert oder kann alternativ dazugekauft und nachträglich angebracht werden.

Bei der Wahl eines passenden Motorständers ist unbedingt sein Gewicht als auch seine maximal zulässige Tragfähigkeit zu beachten. Ein guter Motormontagebock sollte mindestens auf eine Tragfähigkeit von 800 kg ausgelegt sein. Damit die sichere und reibungslose Funktion des Motorständers gewährleistet ist, sollte man das angegebene Maximalgewicht unter keinen Umständen überschreiten. So hat man nicht nur einen zweckmäßig funktionierenden Motorhalter, sondern auch einen mit einer hohen Lebensdauer.

Ständer für Motoren findet man bei den meisten bekannten Ausstattern von Autowerkstätten wie z.B. MSW oder Tepco. Beim Kauf eines Motorhalters kann man ohne schlechtes Gewissen sparen, wenn man sich für einen gebrauchten Motorhalter entscheidet. Wenn dieser regelmäßig gewartet und funktionsgemäß verwendet wird, kann so ein Motormontagebock über Jahrzehnte lang weiterverwendet werden.

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