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Motorumbau im Fahrzeug

Motorumbau: Das gibt es zu beachten!

Wenn man seinen Motor umbauen möchte, ist das normalerweise sehr kostspielig. Aus diesem Grund sollte man sich im Voraus schon Gedanken machen und sich überlegen, ob sich ein Umbau für das Fahrzeug lohnt. Wie es zu einem Motorumbau kommt und was dabei zu beachten ist, erklären wir euch in diesem Artikel.

Nach einigen Jahren mit seinem Fahrzeug könnte es sein, dass man seinen Motor umbauen muss. Denn je stärker ein Motor verschleißt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Leistungsverlustes. Sollte es zu einem Motorschaden kommen, sollte man zunächst überprüfen, ob sich eventuell eine Reparatur lohnt, oder ob das Fahrzeug einen komplett neuen Motor braucht.

Ein weiterer Grund, seinen Motor umzubauen, ist die Leistung. Aus diesem Grund bauen viele einen stärkeren Motor eines anderen Typs in ihr Fahrzeug, da man möglichst viel Leistung aus seinem Fahrzeug herausholen möchte. So kann man beispielsweise einen Oldtimer je nach Motorbauart fit für die Zukunft machen.

Wann lohnt sich ein Motorumbau?

  • Ein Motorumbau lohnt sich bei älteren Autos am meisten, da diese meistens eine geringere technische Ausstattung haben. Aus diesem Grund ist die Arbeit nicht so aufwändig.
  • Wenn man den Motorumbau selbst vornimmt und in keine Werkstatt geht, dann kann man damit Geld sparen. Dafür sollte man allerdings ein fachspezifisches Grundwissen besitzen und vor allem das nötige Werkzeug zur Verfügung haben.
  • Vor einem Motorumbau sollte man sich verschiedene Angebote von Werkstätten ansehen. Freie Werkstätten vor allem führen in der Regel einen deutlich preiswerteren Motorumbau durch.
  • Wenn man mehr Leistung möchte kann man einen stärkeren Motor einbauen lassen.

Motor reparieren oder austauschen lassen?

Kommt es zu einem Motorschaden, sollte man sich zunächst fragen, ob man den Motor seines Fahrzeugs austauschen oder reparieren kann. Ein Fachmann aus einer Werkstatt kann das Problem lösen und darauf eine Antwort geben. Sollte ein technischer Totalschaden oder ein Unfall vorliegen, muss man sich darauf einstellen, dass nur noch ein Austausch des Motors hilft. Das kann man mit dem richtigen Werkzeug auch selbst erledigen.

Welche Werkzeuge werden für einen Motorumbau benötigt und wie funktioniert das?

Beim Umbau macht man es sich am leichtesten, wenn man den Motor als auch das Getriebe als eine Einheit ausbaut. Hier sollte allerdings jeder für sich entscheiden, wie es für einen am besten ist. Zunächst sollte man alle Anbauteile wie den Luftfilterkasten abbauen und den Auspuff am Krümmer lösen. Danach sollte man die Elektrik abklemmen, das Kühlwasser ablassen und alle Schläuche abbauen. Zum Schluss kann man den Motor mittels einen Motorkran und Motorständer aus dem Fahrzeug rausheben.

Wie viel kostet ein Motoraustausch?

Sollte es sich um einen Totalschaden des Motors handeln, dann kann ein Austausch sehr teuer werden. Aus diesem Grund sollte man sicher gehen, dass es keine Möglichkeit der Reparatur gibt. Die Kosten für einen Austausch können dabei zwischen 5.000 und 10.000 Euro liegen.

Möchte man den Motorumbau selbst vornehmen, dann kann man sich einen Austauschmotor bereits für wenige hundert Euro kaufen. Allerdings benötigt man hierfür handwerkliches Geschick und ein entsprechendes Werkzeug. So lassen sich schnell hohe Kosten sparen.

Motorumbau: Vorher mit dem TÜV sprechen

Bei einem Umbau eines anderes Motors – welcher nicht demselben Typ entspricht – kommt man um eine Eintragung nicht herum. Anders ist das, wenn es sich um einen Motor desselben Typs handelt, denn dieser muss nicht eingetragen werden. Ohne eine Eintragung fährt man ohne gültige ABE sowie ohne Versicherungsschutz. Hierbei sollte man dem Prüfer genau erklären, worin die Unterschiede der Motoren liegen und was man geändert hat.

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